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politisch

EU-Wahl

Ich wünsche der ÖDP bei der EU-Wahl ein tolles Ergebnis mit hoffentlich 2 Sitzen. Gerade Manuela Ripa ist eine kompetente Kandidatin. Auch das Programm der ÖDP ist für den Klimaschutz und für die europäischen Demokratie bestens geeignet. Es freut mich, dass die ÖDP nach dem Bienen-Volksbegehren zur Zeit in Bayern  einen Aufwind hat. Das Programm hat es definitiv verdient.
 
Meine Stimme geht trotzdem an eine andere Partei, bei der ich im Wahl-O-Mat die meisten Übereinstimmungen hatte.
 
Solange gewisse Vorstände und Klaus Buchner aktiv sind, die sich mehr um ihre persönlichen Vorteile und Parteikarrieren kümmern, als das eigene Grundsatzprogramm von Transparenz und demokratischen Beschlüssen zu leben, ist sie für mich nicht mehr wählbar.
 
Ich werde auch immer wieder gefragt, ob ich nicht zurückkehren möchte, um mich wieder einzubringen.
Da ich seit Januar dauerhaft in Wien lebe, werde ich demnächst in einer österreichischen Partei aktiv werden. Vielleicht ergeben sich aber Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Europäischen Bürgerinitiativen oder andern Projekten. 

Wahlaufruf zur Landtagswahl Bayern

Liebe Geschäftspartner der DonauGuides,

Bei der bayerischen Landtagswahl geht es um eine wichtige demokratische Entscheidung. 

In unserem Land sind immer mehr Menschen mit den etablierten Parteien unzufrieden. Einige Parteien wie die CSU und die AFD lenken diese Frust und diese Angst vor der Globalisierung, Digitalisierung und einem möglichen Wohlstandsverlust auf Flüchtlinge und Minderheiten um. Es ist aber das Großkapital dass die Politik in erpresserischer Weise beeinflusst um mehr Profit wenigen Reichen zu überlassen und die Verluste den Steuerzahler bezahlen zu lassen.  

In dieser Situation gilt es bei den Wahlen genau hin zu schauen, wer sich wirklich für das soziale Allgemeinwohl, unsere ökologischen Lebensgrundlagen und demokratischen Strukturen einsetzt.

Gerade wir Touristiker sollten uns immer wieder bewusst machen, dass wir Fremden Gästen unsere Kultur, Geschichte und unsere Natur näher bringen. Dabei haben wir eine hohe Verantwortung, da wir ein Verständnis für unsere Vergangenheit vermitteln, um die Zusammenhänge der Gegenwart besser zu verstehen. Es geht darum, Menschen zur Reflexion zu ermutigen, sich mit Fakten auseinanderzusetzen und Fake-News etwas entgegensetzen zu können. 

Die AFD und auch teilweise Aussagen der CSU stehen diesen Idealen entgegen und schüren Rassismus gegenüber Minderheiten und Ausländern. Zu was solche Aussagen führen können, haben wir in Deutschland 1933 erlebt und beobachten es gerade mit Schrecken in der Türkei. 

Wir als DonauGuides / StadtLux wollen uns dieser Verantwortung auch politisch stellen und werden daher in Zukunft nur noch mit Guides und Partnern zusammenarbeiten, die NICHT die AFD gewählt und unterstützt haben. 

Sollten Sie nicht wissen, wen Sie wählen wollen, können wir Ihnen folgende Websiten helfen :

Gehen Sie wählen und setzten Sie ein Zeichen bei dieser Wahl für unsere Demokratie und Werte. Wer in der Demokratie schläft – wacht in der Diktatur auf. 

Sebastian Frankenberger 

Geschäftsführer und Inhaber von
www.stadtlux.at
www.donau-guides.de 

Anwort zum Verweis aus Linzer Lokal während Kneipentour – Love, Peace and Linzer Torte

Letzten Donnertstag habe ich für ein Kreuzfahrtschiff eine Kneipentour durch Linz organisiert. Leider wurde ich im ersten Lokal plötzlich vom Wirt persönlich beschimpft und beleidigt. Ich versuchte die Sache ruhig mit ihm zu klären, aber er hat mich und meine Gäste aus dem Lokal geschmissen und mir für die Zukunft verboten in sein Lokal zu gehen und gleich noch die Kellner angewiesen, von mir kein Trinkgeld anzunehmen, denn ich sei das Übelste usw….

Ich habe versucht, den Vorfall am folgenden Tag direkt mit der Geschäftsführung des Lokals zu klären, da ich dieses Jahr noch bis zu 10 Mal mit weiteren Kneipentouren und Führungen gekommen wäre und wollte den Namen des Lokals daher vorerst nicht veröffentlichen.

Der Wirt selbst hat aber auf seiner Facebook-Seite nochmals nachgelegt, wozu ich nun Stellung nehme:

Sehr geehrter Herr Hager vom Josef in Linz,

Sie haben mich letzten Donnerstag beleidigt, beschimpft und Ihres Lokals verwiesen. Meine Gruppe hat sich ordnungsgemäß verhalten, vielmehr haben Sie mich aus politischen Gründen so behandelt, da ich in Deutschland 2010 auf dem demokratischen Weg ein Volksgehren zum Nichtraucherschutz angestoßen habe. Ich möchte Sie daran erinnern, dass ich in einem anderen Fall in München bereits juristisch erfolgreich gegen die politische Diskriminierung eines Wirtes vorgegangen bin.

Darüber hinaus haben Sie mich in Ihrem Facebookpost vom letzten Freitag verleumdet. Sie bezeichnen mich als „Rauchersheriff und Hetzer“. In Österreich gibt es einige selbsternannte Rauchersheriffs, die Wirtshäuser auf die Einhaltung der Nichtrauchschutzgesetze kontrolieren und teilweise bei Verstößen anzeigen. Ich habe mich nie als „Rauchersheriff“ bezeichnet und habe auch noch nie einen Wirt deswegen angezeigt oder kontroliert.

Weiter behaupten Sie, dass ich im Namen des Tourismusverbandes diese Tour durchgeführt habe und verunglimpfen diesen auch noch. Ich möchte Sie aufklären, dass ich diese Tour bei Ihnen mit meinem Unternehmen „DonauGuides“ durchgeführt und entsprechend reserviert habe.

Ich finde es außerdem sehr schade, wie Sie den Linzer Tourismusverband und den Obmann KommR. Manfred Grubauer angehen. Da ich länderübergreifend als gewähltes Mitglieder der WKO OÖ Fachgruppe Sport- und Freizeitbetriebe und als Branchensprecher der OÖ austriaguides viel mit örtlichen Tourismusverbänden zu tun habe, kann ich Ihre Meinung überhaupt nicht teilen. Gerade auch der Tourismusdirektor Georg Steiner leistet hervorragende, visionäre Arbeit und hat in Linz schon viel bewegt. Wir versuchen gemeinsam alles, mehr Touristen von der Zukunftsorientiertheit von Linz, mit der Kombination aus Natur und Technik, der barocken Altstadt, den vielen Museen und Festivals, den Persönlichkeiten und wegen seiner hohen Lebensqualität zu begeistern. Das Jahresmotto „Lebenskunst“ passt wirklich hervorragend.

Gerade bei den Kreuzfahrtschiffen versuchen wir, dass die Gäste nicht nur eine kurze Stadtführung und danach Ausflüge nach Salzburg und Krumau, sondern auch länger in der Stadt verweilen und eine höhere Wertschöpfung bei den lokalen Geschäften und Restaurants verbleibt. Obwohl ich Ihnen trotz Ihrer Beleidigungen freundlich diesen Sachverhalt erklärt habe, haben Sie am Tag danach auch noch indirekt zum geschäftsschädigendem Verhalten aufgerufen, damit andere Gastronomen in Linz mich ebenfalls so behandeln.

Vielen Dank an Barbara Infanger für Ihren hintersinnigen Kommentar zu diesem Vorfall www.facebook.com/bininlinz, der den Nagel auf den Kopf trifft. Ich belasse es vorerst bei Ihrem Schluss-Statement auf der Postkarte zu Linz – Friedensstadt seit 1986:

Love, Peace and Linzer Torte.

Sollten Sie mich aber weiter hin beleidigen, verleumden und geschäftsschädigend tätig werden, behalte ich mir rechtliche Schritte vor.

Sebastian Frankenberger

Warum es mich immer mehr nach Linz zieht und ich eher nicht in die Parteipolitik zurückkehre

bildschirmfoto-2016-12-22-um-13-14-46Ich durfte den Journalisten Martin Tschechne im Sommer einen Tag durch meine liebgewordene neue Heimat begleiten. Statt einer Führung zu den Sehenswürdigkeiten entwickelte sich mehr ein philosophisches Gespräch über das Menschsein in der heutigen globalisierten Gesellschaft, politische Anforderungen in einer digitalisierten Welt, die barocke Spiritualität des wunderschönen Donauraumes und warum gerade in Linz dieser Veränderungsprozess diskutiert wird und auch zu entdecken ist.
Sein Artikel (http://www.zeit.de/entdecken/reisen/merian/linz-oesterreich-avantgarde-klassik-sehenswuerdigkeiten/komplettansicht) hat die Stimmung und Entwicklung dieser Stadt wunderbar eingefangen und beschreibt auch ganz gut, warum ich mich mehr und mehr von Deutschland und Bayern verabschiede und mich so gerne in Linz engagiere. Das Umfeld an inspirierenden visionären Menschen wie Hubert Nitsch oder Georg Steiner, ein tolles politisches Tourismus-Team um Manfred Grubauer, Robert Steiner und Petra Riffert, eine neue aufgeschlossene Kollegenschaft bei den austriaguides, das schafft Raum Reflexions- und Veränderungsprozesse anzustoßen.
Ich habe mich in den letzten Jahren immer wieder gefragt, ob ich mich nicht doch wieder mehr politisch engagieren sollte. Ob ich meine Energie und Berufung gerade sinnvoll einsetze. Vielleicht wirke ich im Prozess der Gesellschaftsveränderung jetzt mehr mit, als ich das mit der aktuellen Parteiverdrossenheit in einem Parteiapparat leisten könnte.  
 
„Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.“
Oscar Wilde
Ist es nicht das, was unsere Gesellschaft gerade dringend bräuchte? Unsere Vorurteile und Ängste gegenüber dem Fremdartigen und dem Neuen abzubauen. Und genau das kann die Stadt Linz wie keine zweite:
 
Linz.verändert.

Beleidigungen werden zur Anzeige gebracht

Das Nichtraucherschutz-Volksbegehren ist jetzt über 6 Jahre her. In den vergangenen Jahren durfte ich mir neben vielen positiven Rückmeldungen, leider immer wieder auch Beleidigungen, Morddrohungen, etc gefallen lassen. Ich habe stets versucht, freundlich mit folgendem Text zu antworten: 

„Sind Sie eigentlich damals zur Abstimmung gegangen? Darf ich Sie nochmals daran erinnern, was ein Volksbegehren ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_(Deutschland)
Nicht ein Einzelner entscheidet, sondern jeder hat die Möglichkeit, bei der Wahl abzustimmen. Sollte Ihnen das Ergebnis nicht passen, können Sie selbst ein Volksbegehren starten. Infos dazu erhalten Sie unter https://bayern.mehr-demokratie.de/8760.html

Bitte bedenken Sie, wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es auch zurück. Wie möchten Sie, dass man mit Ihnen umgeht? Meistens gilt auch das Projektionsprinzip: http://www.zeitzuleben.de/sind-sie-ein-projektor/. Was man anderen Vorwirft, sagt man eigentlich über sich selbst.“

Bisher bin ich nicht juristisch gegen Beleidigungen vorgegangen. Ab sofort werde ich jede Beleidigung gegenüber meiner Person in sozialen Netzwerken oder auch persönlich auf der Straße zur Anzeige bringen, sollte sich betreffende Person nach einer Aufforderung nicht entschuldigen. Genauso gehe ich ab sofort gegen Verleumdungen und Rufmord vor, was leider innerhalb der ÖDP noch passiert. 

Sollten Sie bereits eine Anzeige erhalten haben, läuft die weitere Kommunikation nur über meinen Anwalt: www.kanzlei-gaudlitz.de.

 

zum Verständnis

Ich bin anscheinend falsch verstanden worden. Ich habe gesagt, dass ich mich wieder vermehrt über meine Website und über diverse Sozial-Media-Kanäle auch politisch äußern werde. Ich hab mich über 1 Jahr mehr oder weniger aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, war in Passau nur beruflich während Führungen unterwegs, weil ich das Mobbing der ÖDP verdauen musste. Aber jetzt werde ich auch mal wieder Privat diese schöne Stadt genießen. Über ein parteipolitisches Engagement habe ich nichts gesagt. 

Momentan sehe ich keine Partei, bei der ich mich engagieren könnte. Außerdem erzählen mir diverse Stadträte, dass man ja eh nichts machen kann, weil vieles am Stadtrat vorbei in der Verwaltung beschlossen wird oder nur mit kurzfristigen mündlichen Vorlagen direkt in der Sitzung abgenickt wird. Sorry, aber auf so ein frustrierendes Zeittodschlagen habe ich keine Lust mehr. Ich werde auf meinem Blog ab und zu etwas kommentieren. Bis die Zeit für Aufbruch und Veränderung in Passau kommt, braucht es anscheinend noch einige Jahre. Seit längerem werden bei Ideen nur Ausreden gesucht, warum man etwas nicht umsetzten muss. 2-3 Steckenpferde wie das Hochwasser, die Flüchtlingsthematik und sonst sind unsere Bürgermeister Händeschüttler und schauen, dass nichts verändert wird, damit sie wieder gewählt werden. 

Gerade im Bereich Stadtentwicklung, Kultur oder Tourismus gäbe es große Potentiale, Visionen oder noch zu meiner Stadtratszeit vorgestellte Studien, die viel Geld gekostet haben, aus denen aber nie etwas umgesetzt wurde. Am meisten bräuchte Passau eine Zukunftsvision: Wie soll die Stadt in 10-15 Jahren aussehen, welches Profil will sie haben? 

Ich bin in Linz und Oberösterreich als Branchensprecher der austriaguides in der Wirtschaftskammer sehr gut ausgelastet, daher habe ich in Passau keine Ambitionen. Wenn dann gehört in Passau Georg Steiner mehr unterstützt. Er setzt im Tourismus in Linz genau meine politischen Ideen, der Entschleunigung, das Mensch sein und der Verbindung von Technik und Natur im nachhaltigen Miteinander um, regt die Urlaubsgäste zum Nachdenken an und verändert damit die Gesellschaft grundlegend ohne in Linz politisch etwas verändern zu müssen. 

Austritt aus der ÖDP

Lieber Bundesvorstand der ÖDP,

ich möchte hiermit meinen Austritt aus der ÖDP bekannt geben. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich immer noch sehr am Programm der ÖDP und an den vielen Mitgliedern, die das Herz am rechten Fleck haben, hänge. Allerdings haben  mich zwei Punkte jetzt dazu veranlasst, diesen Schritt zu gehen, die ich euch gerne erläutern möchte.

Ein ausschlaggebender Punkt war die Mail eines Vorstandsmitglieds des bayerischen Landesvorstandes, die ich vor zwei Wochen erhalten habe. Darin werde ich aufgefordert, Geld an die ÖDP zurückzuzahlen, da ich zum einen seiner Meinung nach als Bundesvorsitzender zu viel verdient und es mir darüber hinaus nicht zugestanden hätte, und da zum anderen der letzte Bundesvorstand Kampagnen mit „illegalen Methoden“ (z. B. die Klage gegen den ESM-Vertrag) abgesegnet hat, sei ich nun derjenige, von dem die ÖDP das Geld zurückverlangen müsse.

Jahresrückblick Teil 1 – Adé Politik

2014 war schon ein ganz schön abwechslungsreiches Politik-Jahr für mich. Im Februar gewannen wir die Verfassungsbeschwerde gegen die 3 % Hürde bei der Europawahl. Dauerwahlkampf mit Kommunalwahlen und natürlich dem Einzug der ÖDP ins Europaparlament. Leider war es aber auch das Jahr, wo die  internen Querelen ihren absoluten Höhepunkt erreicht haben und ich mich schließlich nach dem Parteitag im November, der leider teilweise extrem unter der Gürtellinie war, aus der ÖDP zurückgezogen habe. Endlich muss sich meine Psyche nicht mehr diesem Mobbing aussetzen. Warum? Das Interview im „Hogn“ beschreibt es ganz gut.

Morgen kommt Teil 2 – was mich 2014 wirklich tief beeindruckt hat und auf was ich mich 2015 schon wieder freue …

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p style=“text-align: right;“>zum Hogn-Interview

Grund zur Hoffnung – Jane Goodall in Salzburg

IMG_0001-2.JPGDurfte gerade einem beeindruckendem Vortrag von Jane Goodall in Salzburg beiwohnen. Sie hinterlässt einen sehr nachdenklich, aber gleichzeitig auch motiviert, politisch weiterzumachen und sich für unsere tierischen wie menschlichen Mitgeschöpfe und unsere Umwelt einzusetzen. Nach ihrer Beschreibung der Gefühle der Tiere und den Folgen unserer Fleischproduktion kann man eigentlich nur noch Vegetarier sein. Auch wenn ich das schon seit mittlerweile 3 Jahren bin, werde ich versuchen, noch mehr meinen Milchkonsum zurückfahren. Überraschender Goodallfan im Publikum mit spontaner affenartiger Jodlereinlage war Hubert von Goisern. Ein wirklich emotionaler Abend, wo mir ein Satz von ihr noch langen in Erinnerung bleiben wird:

It is never too late!